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Basilikata: Schönheit im Spiel von Licht und Schatten

Das wechselnde Licht von Sonne und Mond verleiht vielen Orten eine unterschiedliche Anziehungskraft. Manchmal tritt etwas aus abendlichen Schatten hervor, das dem Auge ansonsten verborgen bliebe.

Basilikata: Schönheit im Spiel von Licht und Schatten



Ein Relief, der Altar einer Felsenkirche oder die Spuren antiker Fresken sind sichtbare Zeichen vergangener Generationen. Wenige Regionen eröffnen sich dem Besucher so viel mehr in der Detailansicht, als in ihrem Gesamtbild. Ob es die warmen Strahlen der Sonne sind, oder das zarte Licht des Mondes, beide betonen in der Basilikata auf ihre Weise ein aus Schönheit gewebtes Mosaik. 

Die Provinzhauptstadt Potenza zeigt sich im hellen Sonnenlicht von ihrer besten Seite. Man betritt sie durch eines der alten Stadttore San Giovanni, San Luca oder San Gerardo. Im Herzen der Stadt liegt die Kathedrale aus dem 18. Jahrhundert, ein Werk der Schüler von Vanvitelli. Bei Ausgrabungsarbeiten wurden in ihrem Inneren sehenswerte Reste eines mehrfarbigen Fußbodens aus dem 4. Jahrhundert v.Chr. entdeckt. Wer sich für Gegenwartskunst interessiert, findet sie im Sala Mostre della Biblioteca Nazionale. Hier werden zahllose Vernissagen mit Werken zeitgenössischer Künstler veranstaltet.

Nicht weit von Potenza trifft man auf Senise, einem kleinen Ort, dessen steile Gassen und Treppen vom Altstadtkern hinauf zu einer mächtigen, mit Türmen und Zinnen bewehrten Burg aus dem 12. Jahrhundert führen. Das Städtchen ist außerdem für den Peperoncino von Senise bekannt geworden, der 1996 das Markenzeichen IGP erhalten hat.
Auch Venosa, eine ebenfalls kleine, aber florierende Stadt der Provinz von Potenza, besitzt antike Wurzeln. Die Ruinen der Thermen, des Frigidariums  und des Amphitheaters sind stolze Zeugen einer Besiedelung aus der Römerzeit. Sehenswert ist auch die Casa di Orazio, das angebliche Geburtshaus von Horaz. Nicht entgehen lassen sollte man sich den DOC-Wein Aglianico del Vulture, einen der bekanntesten süditalienischen Rotweine.

Bei Sonnenuntergang, wenn der Tag langsam zu Ende geht, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um Matera zu besuchen. Berühmt wurde es in der ganzen Welt wegen der Höhlensiedlungen, der Sassi di Matera, die bis vor wenigen Jahrzenten noch bewohnt waren. Die Höhlen sind der konkrete Ausdruck des elenden Lebens, dem in der Antike die Lukaner ausgesetzt waren. Carlo Levi zeigt dies sehr eindrucksvoll in seinem Film: „Christus kam nur bis Eboli“. Heute gehören sie zum Weltkulturerbe der UNESCO.  Sie wurden restauriert und strahlen im schattigen Abendlicht einen ebenso verhaltenen, wie faszinierenden Reiz aus.

Und wieder geht die Sonne auf. Wer Archäologie liebt, macht sich sogleich auf den Weg, um Metaponto zu besuchen, die antike Stadt, die Pythagoras als Zufluchtsstätte diente. Schöne Fundstücke sieht man im Museo archeologico nazionale di Metaponto. Wenn es heißer wird, geht die Reise weiter zum wunderschönen Golf von Policastro, wo sich gleich einer kostbaren Münze Maratea befindet, ein Badeort, der für sein sauberes Meer bekannt ist. In der Oberstadt kann man durch einen zauberhaften Altstadtkern mit vielen Gassen, schönen Portalen und kleinen Läden bummeln, in denen Kunsthandwerk verkauft wird. Es lohnt sich sehr, eine gastronomische Pause einzulegen, um die Köstlichkeiten der lukanischen Küche zu entdecken:  Exquisit ist der carboncello, ein edler Pilz, der in zahllosen Varianten auf den Tisch kommt. Ebenso lecker sind die fagioli di Sarconi mit Pasta serviert, oder der baccalà di Avigliano, den man mit Chilischoten zubereitet.

Der mit Abstand beste Ort, um sich lukullischen Genüssen hinzugeben, ist ein gemütlicher Agriturismo. Und sicherlich wird man Ihnen dort viele nützliche Hinweise geben für die Gestaltung Ihrer Reise durch Licht und Schatten, um die verborgene Schönheit dieser Region zu entdecken.
Der Tag neigt sich dem Ende zu und von neuem erscheint am nächtlichen Firmament der  Mond, der dieser uralten Landschaft etwas Traumgleiches verleiht, das einlädt zur Kontemplation und zur Dankbarkeit gegenüber der Schöpfung. 

Wussten sie schon, dass...
„Die Basilicata ähnelt so ein bisschen einem Entwurf Gottes, ob du es glaubst, oder nicht“. Rocco Papaleo sagt dies in dem mittlerweile sehr bekannten Film „Basilikata from coast to coast“.  Die Story handelt von einer Musikergruppe, die zu Fuß von Maratea nach Scanzano Jonico geht, um an einem Festival teilzunehmen.
Besondere Aufmerksamkeit erregt dabei der verlassene Ort Craco, in dem seit einem Erdrutsch 1963 niemand mehr wohnt. Die geisterhafte Atmosphäre des Örtchens mit seinen leeren Gassen war Schauplatz vieler Filme, darunter La Lupa von Alberto Lattuada, Christo si è fermato a Eboli von Francesco Rosi und in jüngerer Zeit La passione di Cristo von Mel Gibson. 


Michela Bilotta


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